Die europäischen Erdgaspreise stiegen während der Handelswoche um 25 % und erreichten an der Amsterdamer Börse über 37 €/MWh, was auf das kalte Wetter in ganz Europa und die niedrigen Gasspeicherkapazitäten von 52 % zurückzuführen ist. Zusätzliche Bedenken hinsichtlich möglicher Versorgungsunterbrechungen aufgrund der angespannten Lage im Iran und in der Persischen Golfregion, einschließlich der Befürchtungen einer Blockade der Straße von Hormus, trugen zum Preisanstieg bei. Zwar sind die Verbraucher aufgrund langfristiger Verträge vor unmittelbaren Preiserhöhungen geschützt, doch mittelfristige Anstiege sind möglich. Experten rechnen aufgrund des wachsenden LNG-Angebots mit einem Überangebot auf dem Markt und einem Preisrückgang im weiteren Verlauf des Jahres.